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Eine
schlimme Hühnergeschichte aus:
Max und
Moritz
von
Wilhelm Busch
Ihrer Hühner waren drei
und ein stolzer Hahn dabei. -
Max und Moritz dachten nun:
Was ist hier jetzt wohl zu tun? -
ganz geschwinde, eins, zwei, drei,
schneiden sie sich Brot entzwei,
In vier Teile,
jedes Stück
wie ein kleiner Finger dick.
Diese binden sie an Fäden,
übers Kreuz, ein Stück an jeden,
und verlegen sie genau
in den Hof der guten Frau.
Kaum hat dies der Hahn gesehen,
fängt er auch schon an zu krähen:
Kikeriki !
Kikikerikih ! !
Tak, tak, tak! - da kommen sie.
Hahn und Hühner
schlucken munter
jedes ein Stück Brot hinunter;
aber als sie
sich besinnen,
konnte keines recht von hinnen.
In die Kreuz
und in die Quer
reißen sie sich hin und her,
flattern auf
und in die Höh',
ach herrje, herrjemine !
Ach, sie
bleiben an dem langen,
dürren Ast des Baumes hangen. -
Und ihr Hals wird lang und länger,
ihr Gesang wird bang und bänger;
Jedes legt
noch schnell ein Ei,
und dann kommt der Tod herbei. -
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