
Bericht der
Westfälischen Rundschau
vom 28. April 1978
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Der
Wetterhahn besteht aus Kupfer.
Er ist vergoldet,
damit er in der Sonne glänzt.
Er wurde 1763 auf den Kirchturm gesetzt. Aber öfters wurde er heruntergeholt, um
ihn zu reparieren und neu zu vergolden.
Er wurde z.B. 1888, 1938 und zuletzt 1978
abgenommen.
Bevor der Hahn wieder auf die Kirchturmspitze gesetzt wurde, trug man ihn in einer
Prozession durch das Dorf, und jeder durfte Würstchen oder bunte Wollfäden daran
hängen.
Der Schlosser, der den Hahn repariert hatte, schrieb seinen Namen in das Metall. Und auch
die Zimmerleute und Dachdecker hämmerten Namen und Datum hinein. Die älteste Gravur ist
aus dem Jahre 1763 und lautet L.P.P.H.
Wir
haben auch erfahren, warum es auf den meisten Kirchtürmen
Hähne gibt:
Sie sollen an Petrus erinnern, der seinen Herrn dreimal verleugnete, bevor der Hahn
krähte. Diese Geschichte kennen wir aus dem Religionsunterricht.

Im Jahre 1978:
Der Wetterhahn vor der Reparatur |